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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
- Allgemeines, Geltungsbereich
1.1
mediacho Internet- und -IT- Dienstleistungen GbR
Christian Eichfeld und Heiko John
(„Anbieter“) erbringt alle Lieferungen und
Leistungen ausschließlich auf Grundlage dieser
Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“). Sie haben
auch für alle zukünftige Geschäfte der
Vertragsparteien Geltung,
1.2
Von diesen AGB insgesamt oder teilweise abweichende
AGB des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn,
diesen wurde schriftlich zugestimmt. Die AGB des
Anbieters gelten auch dann ausschließlich, wenn in
Kenntnis entgegenstehender AGB des Kunden vom
Anbieter Leistungen vorbehaltlos erbracht werden.
1.3
Der Anbieter ist berechtigt, mit Zustimmung des
Kunden, den Inhalt des bestehenden Vertrages sowie
diese AGB zu ändern, sofern die Änderung unter
Berücksichtigung der Interessen des Anbieters für
den Kunden zumutbar ist. Die Zustimmung zur Änderung
des Vertrages gilt als erteilt, wenn der Kunde der
Änderung nicht innerhalb eines Monats nach Zugang
der Änderungsmitteilung widerspricht. Der Anbieter
verpflichtet sich, den Kunden im Zuge der
Änderungsmitteilung auf die Folgen eines
unterlassenen Widerspruchs hinzuweisen.
-
Vertragsschluss
2.1
Der Antrag des Kunden auf Abschluss des
beabsichtigten Vertrages besteht in der Übermittlung
des online erstellten Auftragsformulars per Telefax
oder auf dem Postweg an den Anbieter. Der Kunde hält
sich an seinen Antrag für 14 Tage gebunden. Der
Vertrag kommt erst mit der ausdrücklichen Annahme
des Kundenantrags durch den Anbieter oder mit der
ersten vom Anbieter vorgenommenen Erfüllungshandlung
zustande.
2.2
Bei der Bestellung über das
Echtzeitbestellsystem des Kundenmenüs, im Rahmen
eines bereits bestehenden Vertrages, liegt der
Antrag auf Abschluss eines weiteren Vertrages bzw.
einer Vertragserweiterung bereits in der Absendung
der elektronischen Erklärung. Hinsichtlich der
Bestellung von zusätzlichen Domains gilt ergänzend
Ziffer 6.
-
Vertragsgegenstand, Vertragsänderung
3.1
Der Anbieter stellt dem
Kunden entsprechend der jeweiligen
Leistungsbeschreibung des gewählten Tarifs ein
betriebsbereites, dediziertes Rechnersystem
bestehend aus der entsprechenden Hard- und Software
oder aber Speicherplatz auf einem virtuellen Server
zur Verfügung (beides nachfolgend einheitlich als
„Server“ bezeichnet). Der Kunde hat weder dingliche
Rechte an dem Server noch ein Recht auf Zutritt zu
den Räumlichkeiten, in denen sich der Server
befindet. Neben der Bereitstellung des Servers
schuldet der Anbieter sein Bemühen, die vom Kunden
vertragsgemäß auf dem Server gespeicherten Daten
über das vom Anbieter zu unterhaltende Netz und das
damit verbundene Internet für die Öffentlichkeit
abrufbar zu machen. Der Anbieter ist für die
Abrufbarkeit nur insoweit verantwortlich, als der
Nichtzugang ausschließlich auf den von ihm
betriebene Teil des Netzes zurückzuführen ist.
3.2
Soweit in der jeweiligen Leistungsbeschreibung des
gewählten Tarifs eine bestimmte Speicherkapazität
genannt ist, gilt diese für den gesamten, gemäß
Leistungsbeschreibung zur Verfügung stehenden
Speicherplatz des Servers und dient unter anderem
auch der Speicherung von Log-Files etc.
3.3
Dem Anbieter bleibt das Recht vorbehalten,
Leistungen zu erweitern, zu ändern und
Verbesserungen vorzunehmen, insbesondere wenn diese
dem technischen Fortschritt dienen, notwendig
erscheinen, um Missbrauch zu verhindern, oder der
Anbieter aufgrund gesetzlicher Vorschriften hierzu
verpflichtet ist. Freiwillige, unentgeltliche
Dienste und Leistungen des Anbieters, die
ausdrücklich als solche bezeichnet und nicht Teil
der Leistungsbeschreibung sind, können jederzeit
eingestellt werden. Der Anbieter wird bei Änderungen
und der Einstellung kostenloser Dienste und
Leistungen auf die berechtigten Interessen des
Kunden Rücksicht nehmen.
3.4
Der Anbieter hat das Recht, sich zur
Leistungserbringung jederzeit und in beliebigem
Umfang Dritter zu bedienen.
3.5
Der Anbieter kann darüber hinaus seine Rechte und
Pflichten aus diesem Vertrag auf einen oder mehrere
Dritte übertragen („Vertragsübernahme“). Der
Anbieter hat dem Kunden die Vertragsübernahme
mindestens zwei Wochen vor dem Zeitpunkt der
Übernahme mitzuteilen. Für den Fall der
Vertragsübernahme steht dem Kunden das Recht zu, den
Vertrag mit Wirkung zum Zeitpunkt der
Vertragsübernahme zu kündigen.
3.6
Soweit es um
die Vermittlung von Speicherplatz und Domainnamen (Webhosting)
geht, gelten ergänzend die AGB des jeweiligen
Webhosters / Providers.
-
Vertragslaufzeit, -beendigung, Einstellung der
Leistung
4.1
Soweit sich nicht aus
der jeweiligen Leistungsbeschreibung etwas anderes
ergibt, hat der Vertrag eine Mindestlaufzeit von
sechs Monaten und verlängert sich jeweils um
denselben Zeitraum, wenn der Vertrag nicht einen
Monat vor Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt
wird.
4.2
Unberührt bleibt das Recht beider Vertragsparteien
zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund. Ein
wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere
dann vor, wenn mindestens einer der folgenden
Sachverhalte vorliegt:
- der Kunde befindet sich mit der Zahlung der
Entgelte mehr als 20 Kalendertage in Verzug;
- der Kunde verstößt trotz Abmahnung schuldhaft
gegen eine vertragliche Pflicht;
- der Kunde beseitigt trotz Abmahnung nicht
innerhalb angemessener Frist eine Vertrags- oder
Rechtsverletzung.
Eine Abmahnung ist entbehrlich wenn es sich um einen
Verstoß handelt, der eine Fortsetzung des Vertrages
für den Anbieter unzumutbar macht. Dies ist
insbesondere der Fall:
- bei offensichtlichen und gravierenden Vertrags-
oder Rechtsverstößen, wie z.B. der Speicherung oder
des zum Abruf Bereithalten von Inhalten im Sinne des
§ 4 Jugendmedienschutz-Staatsvertrages oder
offensichtlich urheberrechtlich geschützter Software
bzw. audiovisueller Inhalte (Musik, Videos etc.);
- bei strafbarer Ausspähung oder Manipulationen der
Daten des Anbieters oder anderer Kunden des
Anbieters durch den Kunden.
4.3
Die Kündigung zum jeweiligen Tarif zusätzlich
gewählter Optionen, insbesondere zusätzlicher
Domains, lässt das Vertragsverhältnis insgesamt
unberührt.
4.4
Die ordentliche und außerordentliche Kündigung
bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform.
4.5
Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses ist der
Anbieter zur Erbringung der vertraglichen Leistungen
nicht mehr verpflichtet. Er kann sämtliche auf dem
Server befindliche Daten des Kunden, einschließlich
in den Postfächern befindlicher E-Mails, löschen.
Die rechtzeitige Speicherung und Sicherung der Daten
liegt daher in der Verantwortung des Kunden. Darüber
hinaus ist der Anbieter nach Beendigung des
Vertrages berechtigt Domains des Kunden, die nicht
zu einem neuen Provider übertragen wurden,
freizugeben.
-
Allgemeine Pflichten des Kunden
5.1
Für sämtliche Inhalte, die der Kunde auf dem Server
abrufbar hält oder speichert ist der Kunde
verantwortlich. Der Kunde ist im Rahmen seiner
Verpflichtung zur Einhaltung der gesetzlichen und
vertraglichen Regelungen auch für das Verhalten
Dritter, die in seinem Auftrag tätig werden,
insbesondere von Erfüllungs- und
Verrichtungsgehilfen verantwortlich. Dies gilt auch
für sonstige Dritte, denen er wissentlich
Zugangsdaten zu den Diensten und Leistungen des
Anbieters zur Verfügung stellt. Der Anbieter ist
nicht verpflichtet, den Server des Kunden auf
eventuelle Rechtsverstöße zu prüfen.
5.2
Der Kunde verpflichtet sich, die vom Anbieter zum
Zwecke des Zugangs erhaltenen Passwörter streng
geheim zu halten und den Anbieter unverzüglich zu
informieren, sobald er davon Kenntnis erlangt, dass
unbefugten Dritten das Passwort bekannt ist.
5.3
Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter seinen
vollständigen Namen und eine ladungsfähige
Postanschrift (keine Postfach- oder sonstige anonyme
Adresse), E-Mailadresse und Telefonnummer anzugeben.
Falls der Kunde eigene Name-Server oder Name-Server
eines Drittanbieters verwendet, hat er darüber
hinaus die IP-Adressen des primären und sekundären
Name-Servers einschließlich der Namen dieser Server
anzugeben. Der Kunde versichert, dass alle dem
Anbieter mitgeteilten Daten richtig und vollständig
sind. Der Kunde hat bei Änderungen, die Daten
unverzüglich über sein Kundenmenü oder durch
Mitteilung an den Anbieter per Post, Telefax oder
E-Mail zu aktualisieren.
5.4
Der Kunde verpflichtet sich, den Anbieter
unverzüglich und vollständig zu informieren, falls
er aus der Verwendung der vertragsgegenständlichen
Dienste gerichtlich oder außergerichtlich in
Anspruch genommen wird.
5.5
Dem Kunden obliegt es, alle Dateien und
Softwareeinstellungen, auf die er zugreifen kann
selbst regelmäßig zu sichern. Die Datensicherung hat
jedenfalls vor Vornahme jeder vom Kunden
vorgenommenen Änderung zu erfolgen sowie vor
Wartungsarbeiten des Anbieters, soweit diese
rechtzeitig durch den Anbieter angekündigten wurden.
Die vom Kunden erstellten Sicherungskopien sind
keinesfalls auf dem Server zu speichern.
-
Domainregistrierung, -kündigung, Providerwechsel
6.1
Bei der Verschaffung und/oder Pflege von Domains
wird der Anbieter im Verhältnis zwischen dem Kunden
und der jeweiligen Organisation zur Domain-Vergabe
(„Registrar“) lediglich als Vermittler tätig. Die
unterschiedlichen Top-Level-Domains (z.B. „.DE“)
werden von einer Vielzahl unterschiedlicher, meist
nationaler Organisationen verwaltet. Jede dieser
Organisationen zur Vergabe von Domains hat eigene
Bedingungen für die Registrierung und Verwaltung von
Domains. Ergänzend gelten daher die jeweils für die
zu registrierenden Domain maßgeblichen
Registrierungsbedingungen und Richtlinien, z.B. bei
DE-Domains die DENIC-Registrierungs-bedingungen und
die DENIC-Registrierungsrichtlinien des DENIC e.G.
Diese sind Bestandteil des Vertrages. Für die
Registrierung von anderen Top-Level-Domains gelten
dementsprechend die Bedingungen der jeweiligen
Vergabestelle, die der Anbieter dem Kunden auf
Wunsch zusendet und die zudem im Internet bei der
jeweiligen Vergabestelle abgerufen werden können.
6.2
Der Kunde ist insbesondere verpflichtet zur
Domainregistrierung die richtigen und vollständigen
Daten des Domaininhabers („Registrant“), des
administrativen Ansprechpartners („Admin-C“) und des
technischen Ansprechpartners („tech-Admin“)
anzugeben. Unabhängig von den einschlägigen
Registrierungsbedingungen umfasst dies jeweils neben
dem Namen, eine ladungsfähige Postanschrift (keine
Postfach- oder anonyme Adresse) sowie E-Mailadresse
und Telefonnummer. Der Kunde hat bei Änderungen die
Daten unverzüglich über sein Kundenmenü oder durch
Mitteilung an den Anbieter per Post, Telefax oder
E-Mail zu aktualisieren.
6.3
Der Anbieter wird nach
Vertragsabschluß die Beantragung der gewünschten
Domain beim zuständigen Registrar veranlassen. Der
Anbieter ist berechtigt, die Aktivierung einer
Domain erst nach Zahlung der für die Registrierung
vereinbarten Entgelte vorzunehmen. Der Anbieter hat
auf die Domain-Vergabe durch die jeweilige
Organisation keinen Einfluss. Der Anbieter übernimmt
keine Gewähr dafür, dass die für den Kunden
beantragten Domains zugeteilt werden und/oder
zugeteilte Domains frei von Rechten Dritter sind
oder auf Dauer Bestand haben. Die Auskunft des
Anbieters darüber, ob eine bestimmte Domain noch
frei ist, erfolgt durch den Anbieter aufgrund
Angaben Dritter und bezieht sich nur auf den
Zeitpunkt der Auskunftseinholung des Anbieters. Erst
mit der Registrierung der Domain für den Kunden und
der Eintragung in der Datenbank des Registrars ist
die Domain dem Kunden zugeteilt.
6.4
Der Kunde überprüft vor der Beantragung einer
Domain, dass diese Domain keine Rechte Dritter
verletzt oder gegen geltendes Recht verstößt. Der
Kunde versichert, dass er dieser Verpflichtung
nachgekommen ist und dass sich bei dieser Prüfung
keine Anhaltspunkte für eine Rechtsverletzung
ergeben haben.
6.5
Der Kunde wird bei der
jeweiligen Vergabestelle als Domaininhaber und
Admin-C eingetragen. Aus technischen Gründen wird
bei Domains mit der Endung .com, .net, .org und
.info als E-Mailadresse des Admin-C eine
E-mailadresse des Anbieters eingetragen. Die Rechte
des Kunden werden hierdurch nicht beeinträchtigt.
Der Kunde stimmt dieser Verfahrensweise ausdrücklich
zu.
6.6
Eine Änderung der
beantragten Domain nach der Registrierung bei dem
jeweiligen Registrar ist ausgeschlossen. Ist eine
beantragte Domain bis zur Weiterleitung der
Beantragung an den Registrar bereits anderweitig
vergeben worden, kann der Kunde eine andere Domain
wählen. Das gleiche gilt, wenn bei einem
Providerwechsel der bisherige Provider den
Providerwechsel ablehnt. Soweit einzelne Domains
durch den Kunden oder aufgrund verbindlicher
Entscheidungen in Domainstreitigkeiten gekündigt
werden, besteht kein Anspruch des Kunden auf
Beantragung einer unentgeltlichen Ersatzdomain.
6.7
Bei einer Kündigung
erfolgt weder für im Tarif enthaltene Domain noch
für zusätzliche Domains eine Erstattung der bereits
bezahlten Domain-Gebühren, sofern nicht die
Kündigung durch den Anbieter verschuldet worden ist.
6.8
Bei allen über den
Anbieter registrierten Domains kann der Kunde unter
Einhaltung dieser AGB und den jeweiligen Bedingungen
der Vergabestelle jederzeit zu einem anderen
Provider wechseln, sofern dieser die entsprechende
Top-Level-Domain (z.B. „.DE“) anbietet bzw. den
Providerwechsel nach den erforderlichen
Gegebenheiten und technischen Anforderungen
unterstützt. Das den Server betreffende
Vertragsverhältnis (Ziffer 3.1) wird durch einen
solchen Wechsel nicht berührt. Diesbezüglich in
jedem Fall eine ausdrückliche Kündigung
erforderlich. Alle Erklärungen Domains betreffend,
insbesondere Domain-Kündigung, Providerwechsel,
Domain-Löschung bedürfen der Textform. Kann der
Anbieter dem Providerwechsel (KK-Antrag) des neuen
Provider des Kunden nicht rechtzeitig stattgeben,
weil der Providerwechsel durch den neuen Provider
oder den Kunden zu spät veranlasst wurde oder die
für die Zustimmung notwendigen Voraussetzungen nicht
erfüllt sind, ist der Provider ausdrücklich dazu
berechtigt, die gekündigte Domain zum
Kündigungstermin bei der jeweiligen Vergabestelle
löschen zu lassen („CLOSE“). Der Anbieter behält
sich vor, KK-Anträgen erst statt zu geben, wenn
sämtliche unbestrittenen offenen Forderungen des
Kunden beglichen sind.
6.9
Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter
unverzüglich anzuzeigen, wenn er aufgrund einer
gerichtlichen Entscheidung die Rechte an einer für
ihn registrierten Domain verliert.
-
Einschränkungen der Nutzung durch den Kunden,
Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, Rechte Dritter
7.1
Der Kunde hat
sicherzustellen, dass die Internet-Präsenzen oder
Daten anderer Kunden des Anbieters, die
Serverstabilität, Serverperformance oder
Serververfügbarkeit in irgendeiner Weise entgegen
der vertraglich vorausgesetzten Verwendung
beeinträchtigt werden. Insbesondere ist es dem
Kunden nicht gestattet, auf dem Server
- Download,- Streamserverbetrieb
- Banner-Programme (Bannertausch, Ad-Server, usw.)
zu betreiben;
- Freespace-Angebote Subdomain-Dienste,
Countersysteme, anzubieten;
- ein Chat-Forum zu betreiben, es sei denn, der
Tarif des Kunden enthält ein vom Anbieter zur
Verfügung gestelltes Chat-System.
7.2
Der Kunde ist verpflichtet im Rahmen der
gesetzlichen Regeln, insbesondere unter Einhaltung
des TDG und des MDSTV vorgeschriebene Angaben zu
machen.
7.3
Die vom Server
abrufbaren Inhalte, gespeicherte Daten,
eingeblendete Banner sowie die, bei der Eintragung
in Suchmaschinen verwendeten Schlüsselwörter dürfen
nicht gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten
oder Rechte Dritter (insbesondere Marken, Namens-
und Urheberrechte) verstoßen. Dem Kunden ist es
dabei ausdrücklich nicht gestattet pornographische
Inhalte sowie auf Gewinnerzielung gerichteten
Leistungen anzubieten oder anbieten zu lassen, die
pornographische oder erotische Inhalte (z. B.
Nacktbilder, Peepshows etc.) zum Gegenstand haben.
Dies gilt auch dann, wenn die Inhalte auf einem
anderen Server als dem des Anbieters abgelegt sind
und nur mittels einer über den Anbieter
registrierten Domain bzw. Subdomain oder Unleitung
erreicht werden.
-
E-Mail-Empfang und -versand
8.1
Der Anbieter hat das
Recht, die Maximalgröße der zu versendenden E-Mails
auf einen angemessenen Wert zu beschränken. Der
diesbezügliche Wert beträgt derzeit 20 MB.
8.2
Der Kunde darf keine E-Mails mit jeweils gleichem
Inhalt ohne Einverständnis des jeweiligen Empfängers
massenhaft (sog. "Spam") über die Systeme bzw.
Server des Providers versenden.
-
Entgeltzahlung, Entgelterhöhung, Aufrechnung,
Zurückbehaltungsrecht
9.1
Die Höhe der vom Kunden an den Anbieter zu
bezahlenden Entgelte und der jeweilige
Abrechnungszeitraum ergeben sich aus der
Leistungsbeschreibung des vom Kunden gewählten
Tarifs. Die nutzungsunabhängigen Entgelte werden
monatlich im voraus fällig, die nutzungsabhängigen
Entgelte mit Rechnungsstellung.
9.2
Die Rechnungsstellung
erfolgt ausschließlich auf dem Postweg.
9.3
Der Kunde ermächtigt den Anbieter, die vom Kunden zu
erbringenden Zahlungen zu Lasten eines vom Kunden
angegebenen Kontos einzuziehen. Der Kunde hat
insoweit für ausreichende Deckung des Kontos Sorge
zu tragen. Ist aufgrund eines in der Sphäre des
Kunden liegenden Grundes eine Teilnahme am
Lastschriftverfahren nicht möglich, fällt aufgrund
des erhöhten Bearbeitungsaufwands eine
Bearbeitungsgebühr in Höhe von 15,00 EUR pro
Rechnung an. Bei Rücklastschriften ist der Anbieter
ebenfalls berechtigt neben den anfallenden
Bankgebühren eine Bearbeitungsgebühr von 15,00 EUR
zu berechnen.
9.4
Der Anbieter ist
berechtigt, die Entgelte angemessen zu erhöhen. In
jedem Fall angemessen ist insoweit eine jährliche
Erhöhung um 5%. Die Entgelterhöhung bedarf der
Zustimmung des Kunden. Die Zustimmung gilt als
erteilt, wenn der Kunde der Erhöhung nicht binnen
eines Monats nach Zugang der Änderungsmitteilung
widerspricht. Der Anbieter ist verpflichtet, den
Kunden mit der Änderungsmitteilung auf die Folgen
eines unterlassenen Widerspruchs hinzuweisen.
Widerspricht der Kunde der Preiserhöhung, steht dem
Anbieter ein Sonderkündigungsrecht nach Ziffer 4.3
zu.
9.5
Vorausbezahlte Entgelte
werden dem Kunden erstattet, wenn der Vertrag vor
Ablauf des Abrechnungszeitraums endet. Im Falle der
außerordentlichen Kündigung nach Ziffer 4.2 durch
den Anbieter hat dieser Anspruch auf Zahlung des
Entgelts für die gesamte vereinbarte Dauer des
Vertrages.
9.6
Mit Forderungen des
Anbieters kann der Kunde nur aufrechnen, soweit
diese unwidersprochen oder rechtskräftig
festgestellt sind. Die Geltendmachung eines
Zurückbehaltungsrechts steht dem Kunden nur wegen
Gegenansprüchen zu, die aus dem Vertragsverhältnis
mit dem Anbieter resultieren.
-
Leistungsstörungen
10.1
Für Leistungsstörungen ist der Anbieter nur
verantwortlich soweit diese die von ihm nach Ziffer
3.1 zu erbringenden Leistungen betreffen.
Insbesondere für die Funktionsfähigkeit der
eigentlichen Internet-Präsenz des Kunden, bestehend
aus den auf den Server aufgespielten Daten (z.B.
HTML-Dateien, Flash-Dateien, Skripte etc.), ist der
Anbieter nicht verantwortlich, soweit die
Nichtfunktion nicht auf einem Mangel der nach Ziffer
3.1 zu erbringenden Leistungen beruht.
10.2
Störungen hat der Anbieter im Rahmen der
technischen und betrieblichen Möglichkeiten
unverzüglich zu beseitigen. Der Kunde ist
verpflichtet, dem Anbieter für ihn erkennbare
Störungen unverzüglich anzuzeigen
(„Störungsmeldung“). Erfolgt die Beseitigung der
Störung nicht innerhalb eines angemessenen
Zeitraums, hat der Kunde dem Anbieter eine
angemessene Nachfrist zu setzen. Wird die Störung
innerhalb dieser Nachfrist nicht beseitigt, hat der
Kunde Anspruch auf Ersatz des ihm entstandenen
Schadens im Rahmen der Ziffer 11.
10.3
Wird die
Funktionsfähigkeit des Servers aufgrund nicht
vertragsgemäßer Inhalte oder aufgrund einer über den
vertraglich vorausgesetzten Gebrauch hinausgehende
Nutzung (Ziffer 7.1) beeinträchtigt, kann der Kunde
hinsichtlich hierauf beruhender Störungen keine
Rechte geltend machen. Im Falle höherer Gewalt ist
der Anbieter von der Leistungspflicht befreit.
Hierzu zählen insbesondere rechtmäßige
Arbeitskampfmaßnahmen, auch in Drittbetrieben und
behördliche Maßnahmen, soweit nicht vom Anbieter
verschuldet.
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Haftung
11.1
Eine Haftung des
Anbieters besteht ausschließlich im Rahmen der
Ziffern 11.2 bis 11.6. Die folgenden
Haftungsbestimmungen gelten dabei für Ansprüche aus
jeglichem Rechtsgrund.
11.2
Der Anbieter haftet dem
Kunden für Schäden unbegrenzt, die von ihm oder
einem seiner Erfüllungsgehilfen oder gesetzlichen
Vertreter vorsätzlich oder grob fahrlässig
verursacht werden. Bei Schäden aus der Verletzung
des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit ist die
Haftung auch bei einer einfachen Pflichtverletzung
des Anbieters oder eines seiner gesetzlichen
Vertreter oder Erfüllungsgehilfen der Höhe nach
unbegrenzt. Ebenso der Höhe nach unbegrenzt ist die
Haftung für Schäden, die auf schwerwiegendes
Organisationsverschulden des Anbieters
zurückzuführen sind, sowie für Schäden, die durch
das Fehlen einer garantierten Beschaffenheit
hervorgerufen werden.
11.3
Soweit nicht Ziffer 11.2 eingreift, haftet der
Anbieter bei der Verletzung wesentlicher
Vertragspflichten der Höhe nach begrenzt auf den
vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Die
Haftungshöchstsumme ist darüber hinaus in anderen
Fällen, als denen der Ziffer 11.2 begrenzt auf die
Höhe des vom Kunden zu entrichteten Jahresentgelts.
11.4
Bei einem vom Anbieter
verschuldeten Datenverlust, haftet der Anbieter
ausschließlich für die Kosten der Rücksicherung und
Wiederherstellung von Daten, die auch bei einer
ordnungsgemäß erfolgten Sicherung der Daten verloren
gegangen wären. Eine Haftung besteht jedoch nur im
Rahmen der Haftungsregelungen dieser AGB.
11.5
Ansprüche des Anbieters, die auf der Verletzung des
Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder der
Freiheit beruhen, verjähren ohne Rücksicht auf ihre
Entstehung und die Kenntnis oder grob fahrlässige
Unkenntnis in fünf Jahren von der Begehung der
Handlung, der Pflichtverletzung oder dem sonstigen,
den Schaden auslösenden Ereignis an. Andere
Ansprüche des Anbieters, die sich nicht aus
Gewährleistung, arglistiger Täuschung oder einer
vorsätzlicher Handlung ergeben, verjähren in sechs
Monaten.
11.6
Die Haftung nach dem
Produkthaftungsgesetz sowie nach der
Telekommunikationskundenschutzverordnung bleibt von
den vorstehenden Haftungsregelungen unberührt.
-
Sperrung, Freistellung, Schadensersatz,
Vertragsstrafe
12.1
Der Anbieter ist unter
den nachfolgend genannten Voraussetzungen zur
Sperrung der vertragsgegenständlichen Dienste und
Leistungen berechtigt. Die Wahl der Sperrmaßnahme
liegt dabei im Ermessen des Anbieters. Der Anbieter
wird insoweit die berechtigten Belange des Kunden
berücksichtigen. Erfolgt die Sperrung durch die
Deaktivierung des Domain-Nameserver-Dienstes,
informiert der Anbieter den Kunden gleichzeitig mit
der Sperrmitteilung darüber, wie der Kunde auf die
Inhalte – insbesondere zur Abänderung bzw.
Beseitigung des Rechtsverstoßes – zugreifen kann.
Der Anbieter genügt seiner Mitteilungspflicht, wenn
er die Sperrmitteilung per E-Mail an die vom Kunden
angegebene E-Mailadresse (Ziffer 5.3) sendet. Ergibt
sich der Grund zur Sperrung bereits aus der Domain
selbst, ist der Anbieter berechtigt, die Domain des
Kunden in die Pflege des jeweiligen Registrars zu
stellen. Durch eine Sperrung wird der Kunde nicht
von seiner Verpflichtung entbunden, die vereinbarten
Entgelte zu entrichten.
12.2
Erlangt der Anbieter
selbständig von einem durch den Kunden begangenen
Verstoß, insbesondere gegen die Regelungen der
Ziffern 6.4, 7.1, 7.2, 7.3, 8.2, Kenntnis, der nicht
offensichtlich ist oder wird der Kunde aufgrund
eines solchen Verstoßes in Anspruch genommen,
insbesondere anwaltlich abgemahnt, ist der Anbieter
zur Sperrung berechtigt. Der Anbieter wird den
Kunden von der Sperrung unter Angabe des Grundes
unverzüglich in Kenntnis setzen. Der Anbieter hebt
die Sperrung auf, wenn der Kunde dem Anbieter
gegenüber eine schriftliche Stellungnahme abgibt und
eine Sicherheit geleistet hat. Die Höhe der
Sicherheit entspricht insoweit der Höhe möglicher
Verfahrenskosten des Anbieters für den Fall
gerichtlicher Klärung ob ein Gesetzes- oder
Vertragsverstoß gegeben ist.
12.3
Handelt es sich um einen offensichtlichen Verstoß,
ist der Anbieter zur Sperrung berechtigt, bis der
Kunde entsprechend Ziffer 12.2 Sicherheit geleistet,
den rechtswidrigen Zustand beseitigt und zum
Ausschluss einer Wiederholungsgefahr eine
strafbewehrte Unterlassungserklärung gegenüber dem
Anbieter abgegeben hat. Die Höhe der Vertragsstrafe
orientiert sich dabei an der Bedeutung des
Verstoßes. Sie beträgt jedoch mindestens 5.500,00
EUR. Im Falle eines offensichtlichen Rechtsverstoßes
ist der Anbieter berechtigt, für die Sperrung und
für die Aufhebung der Sperrung jeweils eine Gebühr
von 25,00 EUR zu berechnen („Sperr- und
Entsperrgebühr“).
12.4
Für jeden Fall der
Zuwiderhandlung gegen Verpflichtungen nach den
Ziffern 5.3, 6.4, 7.1, 7.2, 7.3, 8.2, kann der
Anbieter vom Kunden Zahlung eines pauschalierten
Schadensersatzes in Höhe von 5.500,00 EUR verlangen.
Dem Kunden steht dabei der Nachweis offen, dass dem
Anbieter ein geringerer oder kein Schaden entstanden
ist. Soweit der Kunde Unternehmer ist, kann der
Anbieter anstatt des pauschalierten Schadensersatzes
die Bezahlung einer vom tatsächlichen Schaden
unabhängigen Vertragsstrafe in Höhe von 5.500,00 EUR
fordern. Sowohl im Falle des pauschalierten
Schadensersatzes, wie auch im Falle der
Vertragsstrafe ist die Einrede des
Fortsetzungszusammenhangs ausgeschlossen. Bei
andauernden Rechtsverstößen gilt insoweit jeder
Kalendertag als eigenständiger Verstoß. Unabhängig
vom pauschalierten Schadensersatz und der
Vertragsstrafe, steht es dem Anbieter offen einen
weitergehenden Schadens gegenüber dem Kunden geltend
zu machen.
12.5
Soweit der Anbieter von Dritten oder von staatlichen
Stellen wegen rechts- oder vertragswidriger
Handlungen des Kunden in Anspruch genommen wird,
verpflichtet sich der Kunde, den Anbieter von allen
Ansprüchen freizustellen und diejenigen Kosten zu
tragen, die durch die Inanspruchnahme oder
Beseitigung des rechtswidrigen Zustandes
entstandenen sind. Dies umfasst insbesondere die
Rechtsverteidigungskosten des Anbieters. Die
Freistellung wirkt auch - als Vertrag zu Gunsten
Dritter - für die jeweilige Domain-Vergabestelle,
sowie sonstiger für die Registrierung von Domains
eingeschalteter Personen.
-
Datenschutz
13.1
Der Anbieter erhebt, verarbeitet und nutzt
personenbezogene Daten des Kunden. Weitere
Informationen zur Datenverarbeitung und zum
Datenschutz ergeben sich aus der
Datenschutzerklärung des Anbieters.
13.2
Dem Kunden ist bekannt,
dass die auf dem Server gespeicherten Inhalte aus
technischer Sicht vom Anbieter jederzeit eingesehen
werden können. Darüber hinaus ist es theoretisch
möglich, dass die Daten des Kunden bei der
Datenübertragung über das Internet von unbefugten
Dritten eingesehen werden.
-
Schlussbestimmungen
14.1
Erfüllungsort ist
12555 Berlin. Gerichtsstand für sämtliche
Ansprüche aus den Vertragsbeziehungen zwischen den
Vertragsparteien sich ergebenden Streitigkeiten,
insbesondere über das Zustandekommen, die Abwicklung
oder die Beendigung des Vertrages ist - soweit der
Kunde Vollkaufmann, juristische Person des
öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches
Sondervermögen ist der Sitz der
Gesellschaft. Der
Anbieter kann den Kunden wahlweise auch an dessen
allgemeinem Gerichtsstand verklagen.
14.2
Für die vom Anbieter
auf der Grundlage dieser AGB abgeschlossenen
Verträge und für die hieraus folgenden Ansprüche,
gleich welcher Art, gilt ausschließlich das Recht
der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der
Bestimmungen zum Einheitlichen UN-Kaufrecht über den
Kauf beweglicher Sachen (CISG).
14.3
Der Kunde erklärt mit
Abgabe seiner Bestellung ausdrücklich, dass er das
achtzehnte Lebensjahr vollendet hat, voll
geschäftsfähig ist und sein überwiegender Wohnsitz
in der Bundesrepublik Deutschland liegt. Sofern der
Kunde das achtzehnte Lebensjahr nicht vollendet hat,
versichert er mit Aufgabe der Bestellung, dass er zu
dieser berechtigt ist.
14.4
Die Vertragsparteien
vereinbaren, dass soweit in diesen AGB Textform
vorgesehen ist, diese durch Telefax, nicht jedoch
durch E-Mail, gewahrt wird.
14.5
Sollten Bestimmungen
dieser AGB und/oder des Vertrages unwirksam sein
oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der
übrigen Bestimmungen nicht. Die Vertragsparteien
verpflichten sich, anstelle einer unwirksamen
Bestimmung eine gültige Vereinbarung zu treffen,
deren wirtschaftlicher Erfolg dem der unwirksamen so
weit wie möglich nahe kommt.
Stand
Juli 2006
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